Wegen
technischer Umstellungen im Internetbereich kann es in dem Zeitraum vom
22.09.2011 bis voraussichtlich 30.09.2011 zeitweise zu Störungen,
Teil - oder Komplettausfällen bei der Traktorwelt kommen. Davon
dürfte besonders die Annahme von Kleinanzeigen betroffen sein, so
dass in der Zeit die Übermittlung von Kleinanzeigenaufträgen
nicht immer richtig funktioniert. Ebenfalls die Traktor - TopTen,
Traktor - Mini - TopTen und zeitweise das Forum könnten davon
betroffen sein. Die technischen Umstellungen sind aber leider dringend
notwendig und können nicht länger aufgeschoben werden, daher
bitte ich um Verständnis. Vielen Dank hierfür im Voraus.
Wiederbelebung der HANOMAG - Motorentabelle Nachdem
sich in letzter Zeit hier die Anfragen häuften, bezüglich der
Hubraumdaten von zahlreichen HANOMAG - Dieselmotoren, haben wir uns
dazu entschlossen, die alte HANOMAG - Motorentabelle ab sofort wieder
in den Seiten aufzunehmen, die bereits vor über 10 Jahren schon
mal auf den damaligen Traktorbahnhofs - Seiten zu finden war.
Auf die Schnelle konnte, wegen Zeitmangels, das "Design" der
alten Seite noch nicht dem heutigen Traktorwelt - Erscheinungsbild
angepasst werden, dafür bitte ich um Verständnis. Es geht
jedoch um die Daten der Motoren und ich denke, die sind auch im alten
Seitendesign gut und übersichtlich ablesbar.
Diese
Dieselmotoren - Tabelle ist ab sofort unter der Traktorwelt - Oberseite
"Traktoren" / dann dort über die Unterseite "Motoren" zu erreichen
oder von hier aus über folgenden Direktlink:
Die
in dieser Traktorwelt - Hanomagmotoren -
Tabelle veröffentlichten Angaben lassen sich übrigens
problemlos überprüfen, da es es für nahezu alle
Motortypen noch die originalen HANOMAG - Instandsetzungs - Anleitungen
gibt, die als Einleitungsseite unter dem Punkt "Technische
Einzelheiten" eine Zusammenfassung aller wichtigen Eckdaten auflisten,
dort u.a. auch die exakten Hubraumangaben in cm³. Wem das als
Überprüfung nicht reicht, der kann es sich auch noch
einfacher machen, es gibt von den meisten Fahrzeugen heute noch
genügend erhaltene Exemplare, deren Brief noch existiert
bzw. die sogar noch aktiv angemeldet sind. Im Brief od. KFZ -
Schein sind die exakten Hubraumangaben bekanntlich ebenfalls unter
Punkt 8 eingetragen. Die
ganze Diskussion war offensichtlich dadurch entstanden, dass in einer
Oldtimerzeitschrift der Fehlerteufel zugeschlagen hatte, wobei eine
Tabelle mit ausschließlich falschen Hubraumangaben zu HANOMAG -
Motoren veröffentlicht wurde. Ich denke, man sollte daraus
aber auch keinen künstlichen Skandal machen, denn jeder, der seit
längerem irgendwelche Dinge veröffentlicht, egal ob als Heft,
Buch oder im Internet, der weiss, wie schnell sich unbeabsichtigt
Fehler einschleichen können. So was kann halt passieren. Es sollte
natürlich nicht dazu führen, dass man nachher aus reiner
"Druckgläubigkeit" versucht, die Realität nachträglich
an die falschen Werte anzupassen. Solche Versuche haben noch nie
funktioniert, da sich die tatsächlich nachvollziehbaren Werte
dadurch nicht wirklich ändern.
Information über einige Änderungen in der Traktorwelt - "Traktor - TopTen"
Ab
Januar 2011 wird die Traktor -
TopTen auf eine vierteljährliche Erscheinungsweise
umgestellt. Für ein weiteres Erscheinen in monatlichen
Zeitabständen ist mir einerseits der sehr große Zeitaufwand
für die monatlich fälligen Auswertungen zu umfangreich, da
derzeit
parallel viele andere Arbeiten anfallen und andererseits zeigten die
zurück liegenden Jahre auch, dass sich bei einer monatlichen
Auswertung oft nur relativ geringe Unterschiede ergeben. Das soll
keineswegs heissen, dass konstante Ergebnisse unerwünscht sind,
aber es macht nach meiner Meinung nur wenig Sinn, pro Jahr rund 12 mal
die fast identischen Ergebnisse zu verkünden. Hier genügt ein
Zeitabstand in Quartalsfolge (alle drei Monate) sicherlich völlig,
um ein ausreichend brauchbares Ergebnis der Beliebtheitstrends zu
zeigen. Eine Rückkehr zur alten, monatlichen Erscheinungsweise der
Traktor - TopTen ist aus heutiger Sicht nicht geplant, aber auch
auf lange Sicht nicht generell ausgeschlossen.
Sicherheitshinweise
Gefälschte Emails In
letzter Zeit werden öfters Emails an Traktorfans versandt, die
sich angeblich auf die Traktorwelt bzw. den Traktorbahnhof beziehen
oder in denen sogar Traktorwelt bzw. Traktorbahnhof als
Absenderadresse vorgetäuscht wird. Meistens wird dort in
stammeligem Deutsch ein Schlepper günstig zum Kauf angeboten oder
umgekehrt ein Schlepper günstig gesucht. In mehreren dieser
seltsamen und gefälschten Emails ist auch nur ein
unverständliches Kauderwelsch geschrieben, aus dem sich kein
richtiger Sinn ableiten lässt. Diese Emails
werden meist von einer Emailadresse mit einer Endung .cz
(Tschechien) oder .es (Spanien) verschickt und sind allesamt
gefälscht. Die Traktorwelt versendet grundsätzlich keine Angebote per Email - Rundschreiben an Traktorfreunde. Sollte bei euch so etwas auftauchen, gleich unbeachtet löschen.
Gefälschtes Traktorforum Erneut
taucht wieder einmal ein gefälschtes Traktorforum unter dem Namen
Traktorwelt auf. Wie schon damals ist dieses gefälschte
Traktorforum über einen freien, kostenlosen Forenanbieter
(razyboard) zu erreichen. Dieses Razyboard - Traktorforum hat nichts
mit der Traktorwelt zu tun und ist gefälscht, es verwendet nur
unzulässig den Namen Traktorwelt und es besteht der Verdacht, dass
die Daten der dortigen Teilnehmer für andere Zwecke "abgezogen"
werden. Das bezieht sich natürlich nicht auf das einfache
Traktorforum, welches Sie hier über die echten Traktorwelt.de -
Seiten erreichten.
Am
Sonntag, dem 22. Mai 2011 findet ab 9 Uhr das Oldtimer &
Traktortreffen in Erftstadt - Bliesheim sowie eine Modellbaubörse
rund um das
Bliesheimer Schützenhaus statt. Die Oldtimer Traktoren, Pkws,
Motorräder sowie andere alten Nutzfahrzeuge werden dann auf allen
Parkflächen rund um das Schützenhaus ausgestellt.
Modellbaubörse für
landwirtschaftliche Modelle im 10 x 18 Meter Zelt.
Für zu müffele und zu süffele ist bestens gesorgt, und alles zu zivilen Preisen. Schon am
Samstag davor, dem 21. Mai 2011 findet ab 19 Uhr eine Oldie Night mit
dem bekannten DJ Joe im Bliesheimer Schützenhaus statt. Bei einem
Eintrittspreis von 4 Euro sowie einem Preis von 1 Euro je 0,2Ltr.
Getränk wollen wir die guten alten Zeiten für einige Stunden
zurück nach Bliesheim holen. Tanzen bis die Sohlen brennen, aber
nicht ohne Dich, ist angesagt. Kartenvorverkauf ab Januar im
Bliesheimer Lindenlädchen sowie bei Haarkunst Gaby Meier. 1€
pro Eintrittskarte geht direkt an den Förderverein „Dat
kölsche Hätz“ zugunsten der krebskranken Kinder
Köln e.V.
Am Sonntag, dem 22. Mai 2011 findet dann ab
09:00 Uhr das eigentliche Oldtimer & Traktortreffen sowie die
Modellbaubörse rund um das Bliesheimer Schützenhaus statt. Also vielleicht bis zum 21./22. Mai 2011
Infos: Hans Alfred Klein, Merowingerstrasse 13a, 50374 Erftstadt, Tel.: 02235/17968, 0177-3346161, hansalfredk@aol.com
Mitteilung in eigener Sache bezüglich Monats - Traktor - TopTen Wegen
Zeitmangel wird es voraussichtlich innerhalb der nächsten Zeit öfters vorkommen, dass die Monats -
Traktor - TopTen nur alle zwei Monate in neuer Auflage erscheint, da
momentan einfach die Zeit fehlt, die Daten jeden Monat auszuwerten.
Zeit für Traktorsuche Vielleicht
interessant sein dürfte die Frage, wie lange
Traktrofreunde im Durchschnitt nach ihrem Wunschtraktor gesucht
haben. Wie mir von Bekannten mitgeteilt wurde, gab es dazu regional
begrenzt im Jahre 2008 eine Umfrage unter etwa 100 Traktorfans. Das
Ergebnis war, dass im Durchschnitt die Zeitspanne vom Wunsch bis zur
Verwirklichung, also bis zum tatsächlichen Kauf
des Wunschtraktors, ungefähr 10 Monate beträgt. Es wurde
dabei auch oft betont, dass man bei der Suche nach dem eigentlichen
Wunschtraktor dann oft auf einen ganz anderen Traktor stieß, der
einem aber so gut gefiel, dass man sozusagen den Wunsch an den Traktor
angepasst hat und dann diesen gekauft hat, anstatt weiter nach dem
ursprünglichen Wunschtraktor zu suchen. Ich glaube, diesen Effekt
kennen die meisten auch.
Übergreifendes Oldtimer - Hobby Die
Anzahl von Oldtimerfans, die sich nicht nur auf eine Sorte von
Oldtimern beschränkt, sondern übergreifend verschiedene Arten
von Oldtimern sammelt, ist besonders in den letzten beiden Jahren
drastisch gestiegen. Sehr viele, die sich bislang nur auf Oldtimer -
PKW beschränkt hatten, haben sich inzwischen auch einen oder
mehrere Oldtimer - Traktoren zugelegt. Umgekehrt gibts ebenso immer
häufiger, also dass sich "Traktorsammler" als kleine
Ergänzung auch zusätzlich einen Oldtimer - PKW oder
auch Oldtimer - Nutzfahrzeuge gönnen. Damit aber nicht
genug, die Anzahl der so genannten "All - Spartensammler" ist ebenfalls
drastisch gestiegen, die also sowohl Oldtimer - Autos, - Traktoren,
Motorräder, - Fahrräder, - Nutzfahrzeuge und teils sogar -
Baumaschinen oder - Eisenbahnfahrzeuge, - Schiffe usw. sammeln.
Hauptsache es bewegt sich und den Menschen irgendwie.
.
Ab
sofort gibts in der Traktorwelt wieder die Auswertung über die
anteilsmäßige Verteilung der Oldtimer - Traktor -
Baujahre als Diagramm und zwar mit aktueller
Abstimmungsmöglichkeit, bei der die Traktorfreunde selbst das
Baujahr ihres Traktors eintragen können. Direktlink: einfach
auf NEU klicken. / Ansonsten ab sofort immer über die SeiteInfo / Baujahrezu erreichen.
Die Szene wächst immer rasanter Jedes
Jahr kommen neue Traktorfans hinzu, das ist schon längst zur
Normalität geworden, aber so extrem wie im Zeitraum von 2007 bis
heute, war die Wachstumsrate noch nie zuvor. Das bemerkt man auch sehr
gut auf zahlreichen Treffen. Nicht nur weil dort die Anzahl der
teilnehmenden Traktoren wächst, auch besonders weil die Zahl der
"neuen Gesichter" sehr rasch angestiegen ist. Auf einigen Treffen
konnte ich mit vielen "Neulingen" sprechen und erfuhr dabei, dass vor
allem die Treffen selbst es sind, die die alten Traktoren bei vielen
Leuten wieder in Erinnerung rufen und dadurch auf den Geschmack
bringen. Treffen sind also eindeutig der beste Werbeträger
für unser Hobby. Ergänzend wirken sich hier auch noch
die verschiedenen Oldtimer - Traktorzeitschriften aus, die es
inzwischen sogar in vielen "normalen Supermärkten" in der
Zeitschriftenecke gibt. Das war noch vor wenigen Jahren völlig
undenkbar, weil sich die Bestücker dieser Zeitschriftenecken wohl
damals noch keine nennneswerte Käufer- und Lesergemeinde
vorstellen konnten, die sich für alte Traktoren interessiert. Wie
ich auf einigen Treffen auch erfuhr, machen sich einige Hobbykollegen
schon ernsthaft Sorgen darum, dass in absehbarer Zeit alle noch
vorhandenen Oldtimer - Traktoren in festen Händen sind und an die
vielen neuen Kollegen verkauft wurden, so dass kaum noch Aussicht
darauf besteht, sich weitere alte Schätzchen an Land ziehen zu
können, weil die Anzahl an Oldtimer - Traktoren ja endlich ist, es
kommen ja eigentlich keine neuen mehr hinzu. Ich denke jedoch, dass man
sich diese Sorgen nicht unbedingt machen muss, weil einerseits viele
Kollegen auch selbst mal hin und wieder etwas verkaufen, z.B. weil sie
ihre Sammlung neu ausrichten oder von kleineren Traktoren auf
große umsteigen oder umgekehrt usw. und auch weil genau
betrachtet auch weitere Oldtimer automatisch hinzu kommen, denn die
Traktoren, die heute vielleicht erst 20 Jahre alt sind und von den
Oldtimerfreunden noch verschmäht werden, das sind ja die Oldtimer
von morgen. Wobei hier jedoch vielleicht eher viele Privatsammler
Schwierigkeiten bekommen, weil die moderneren Traktoren bekanntlich
immer größer werden und man sich viele dieser Youngtimer auf
Grund ihrer schieren Größe nicht mal so eben in einen
kleinen Schuppen im Garten stellen kann. Aber für solche Probleme
wird es vielleicht auch Lösungen geben, wie sich heute schon an
einigen Orten abzeichnet, wo sich z.B. mehrere Traktorfreunde oder
Clubs zusammengetan haben und eine alte Fabrikhalle oder eine Scheune
gekauft oder angemietet haben, um dort gemeinsam ihre Traktoren
unterzubringen. Manche Traktorfreunde lasten der zunehmenden Schar an
Kollegen auch die steigenden Preise für Traktoren und Ersatzteile
an. Ein bisschen wird das auch eine Rolle spielen, aber da eigentlich
alles teurer geworden ist, was man der großen Menge an neuen
Traktorkollegen sicher nicht anlasten wird, wirkt sich vor allem die
allgemeine Preissteigerung halt auch in unserem Bereich aus. Beim
Blick auf die diesjährige Saison kann man also eindeutig sagen,
dass die Befürchtungen völlig falsch waren, die noch im
Dezember 2007 von einigen Vereinen verbreitet wurden, wo es hieß,
dass die Traktorszene innerhalb der nächsten beiden Jahre nahezu
in sich zusammenbrechen würde und die Zahl der Traktorfans
auf ungefähr die Hälfte schrumpfen würde. Der Grund
für diese Annahme lag vor allem darin, dass man davon ausging, bei
vielen neuen Traktorsammlern mit diesem Hobby nur eine Art
vorübergehende Modeerscheinung ausgelöst zu haben und wenn
diese Kollegen dann nach ein paar Jahren von einer neuen, anderen Mode
angesteckt würden, dann ließen die das Traktorhobby fallen
wie eine heiße Kartoffel. Solche Fälle wird es sicher geben,
aber nur bei einem verschwindend kleinen Bruchteil der Traktorfreunde,
wie die jetzigen Zuwachs - Zahlen ja auch beweisen.
Gerücht, verspäteter Aprilscherz oder Wahrheit? Neulich
war in einer etwas zweifelhaften Broschüre von der Idee zu lesen,
dass eine Mechanikfirma für Fahrzeugteile derzeit ernsthaft
darüber nachdenke, einige alte HANOMAG - Traktoren wieder neu
aufzulegen. Gedacht sei hierbei ausschließlich an Oldtimer -
Liebhaber als Kunden. Es war die Rede von den Modellen R 16, R
28 / R 35 und R 45. Dabei würde es sich nicht um komplette
Nachbildungen handeln, wie sie von einer anderen Firma als Nachbau des
12er Lanz angeboten wurden, sondern es sollen aufgearbeitete
Originalmotoren von Hanomag zum Einsatz kommen. In wie weit die
restlichen Teile dem originalen Vorbild entsprechen sollen, wurde nicht
erwähnt. Man wurde aber auch den Eindruck nicht los, dass die
ganze Sache möglicherweise nur einen rein satirischen Hintergrund
hat, um die "Ernsthaftigkeit" einiger Hobbytraktorisen damit auf die
Probe zu stellen.
Neuaufgelegte Interessengemeinschaft für Oldtimer - Schlepper im Raum Erftstadt Beitrag aus einer Mitteilung der Schlepperfreunde Erftstadt
Erftstadt - Bliesheim, 25.02.2008
Die Schlepperfreunde Erftstadt fahren unter neuem LOGO Auf
dem 2. Stammtisch der Schlepperfreunde Erftstadt am 08.02.2008
wurde mehrheitlich ein Logo, Vereinsabzeichen der Schlepperfreunde
Erftstadt beschlossen. Unter diesem LOGO werden sich die
Schlepperfreunde der Erftstadt sowie die aus dem
Rhein–Erft-Kreis kommende Truppe in Zukunft in der
Öffentlichkeit präsentieren. Nach dem 2. Stammtisch sind
bereits 38 Oldtimer begeisterte Schlepper- & Traktorfreunde sowie
Freunde von landwirtschaftlichen Geräten Mitglied der
neuaufgelegten Interessengemeinschaft rund um dieses knatternde Hobby.
Wer mehr über diese Oldtimer Schlepper- & Traktorfahrer
wissen möchte, sollte sich schnellstmöglich mit den
Organisatoren Hans Alfred Klein, Tel.: 02235 / 17968 Email: hansalfredk@aol.com
oder Ralf Meier Tel.: 02235 / 3318 in Verbindung setzen.
oben: das neue Logo der Schlepperfreunde Erftstadt
Neues altes von HANOMAG / ein Werk geht unter
Die letzten Tage der alten HANOMAG - Traktorenfabrik in Hannover
dürften gezählt sein. Es ist eine Schande, wie man die
ehemals stolzen Bauwerke verfallen ließ. Eine Fotoserie zum
leider sehr beklagenswerten Zustand der Anlage, die aber sicherlich
auch sehr interessante Einblicke in die ehemaligen
Produktionsstätten gibt, findet man derzeit auf den Seiten von
INDUSTRIEKULTUR-NORD. Hier ein Direktlink (Fremdlink) zu der Bilderserie über
das alte HANOMAG - Werk:
Kommt jede Marke mal dran?
Interessant ist es, die Preis- und
Beliebtheitsentwicklung
bei verschiedenen Oldtimer - Schleppermarken zu beobachten. Die meisten
haben es längst bemerkt, bestimmte Marken werden bei ansonsten
gleichen
Zustands- und Ausstattungsmerkmalen doch oft zu stark unterschiedlichen
Preisen gehandelt. Einmal ganz abgesehen von den großen
regionalen
Preisunterschieden innerhalb Deutschlands und dem unten erwähnten
Euro - € = Teuro - Effekt , bewegt sich diese sehr unterschiedliche
Preisentwicklung für verschiedene Marken oft in erstaunlich
großem Rahmen. Altbekannt ist, das beinahe traditionell
Oldtimer-Schlepper
aus den Häusern Lanz, Hanomag und MAN immer etwas oder auch
deutlich
teurer gehandelt wurden, als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Doch
besonders
in den letzten 5 Jahren scheint sich hier insofern ein langsamer Wandel
zu vollziehen, daß in etwa jährlich eine Marke hinzukommt,
die
plötzlich in der Beliebtheit und im Preis deutlich zu steigen
beginnt.
Den Anfang machte hier vor einigen Jahren vor allem Eicher. Den Effekt
könnte man sozusagen als Schleppermarke des Jahres bezeichnen,
wobei
die meisten Beobachtungen zeigen, daß dieser einmal erreichte
Wertanstieg
bei den davon betroffenen Marken auch später recht konstant
bleibt,
also nicht im nächsten Jahr wieder fortfällt, wenn eine
andere
Marke an der Reihe ist und als besonders "kultig" gilt. Diesen Effekt
konnte
man in den letzten Jahren zB. ganz deutlich bei Schleppern der Marken
Eicher,
Schlüter und Porsche, sowie bei einigen bestimmten Modellen von
Güldner
beobachten. In diesem Jahr entsteht der Eindruck, als ob Deutz jetzt an
der Reihe ist. Wenn dieser Effekt so weitergeht, wäre es zumindest
theoretisch nur noch eine Frage der Zeit, bis daß jede Marke an
die
Reihe kommt und dann in etlichen Jahren für fast alle Marken
wieder
weitgehend gleiche Wertmaßstäbe gelten würden, sofern
bis
dahin nicht längst eine neue Preisrunde dieser Art
eingeläutet
wurde, was wohl eher zu befürchten (oder für Verkäufer
zu
erhoffen) ist.
Wie schon weiter unten beim Thema € =
Teuro
(?) angesprochen, bleibt natürlich in der heutigen Zeit besonders
die Frage, welche Preise sich letztendlich am Markt wirklich
durchsetzen
lassen. Steigt die Anzahl der Oldtimer-Traktorsammler so dürften
theoretisch
die Preise ebenso steigen, da bekanntlich, außer den leider doch
eher seltenen Scheunenfunden oder Re-Importen, keine Oldtimer mehr
hinzu
kommen. Andererseits verhindert die wirtschaftliche Lage in vielen
normalen
Haushalten, daß x-beliebige Preise abverlangt werden können,
sofern der Anbieter wirklich sein gutes Stück loswerden
möchte.
Selbstgemachte Raritäten ?
In den letzten Jahren tauchen immer
häufiger
Schlepper auf, die es so ab Werk niemals gegeben hat. Nun entbrennt
deswegen
recht oft eine Diskussion über das Für und Wider solcher
Teil-Eigenbauten.
Dabei kehrt besonders die Frage immer wieder, ob solche Fahrzeuge dann
wirklich als Rariäten zu bezeichnen sind, oder ob es sich schlicht
und ergreifend nur um Bastelarbeiten oder in manchen Fällen sogar
um eine Entwertung von Oldtimern handelt. Grundsätzlich denke ich,
sollte erstmal jeder mit seinem Eigentum "Oldtimer - Traktor" so
glücklich
werden, wie er es selbst für richtig hält und somit auch
Freiraum
für eigene Umbauten haben. Andererseits ist es um jeden Oldtimer
schade,
der aus dieser Welt verschwindet und wenn die Umbauten zu umfangreich
sind,
ist dies damit sicher der Fall. Was die Umbauten selbst betrifft, so
gibt
es je nach Marke hier sehr viele Möglichkeiten, die zwar in
einigen
Punkten eine deutliche Verbesserung von Eigenschaften mit sich bringen,
aber auf der anderen Seite dafür keiner erheblichen
Veränderungen
bedürfen, weil die meisten Veränderungen die dazu notwendig
sind,
mit originalen Teilen des Herstellers durchgeführt werden
können.
Somit muß man hier sicher unterscheiden, was ein wirklich
gravierender
Umbau ist, der praktisch das ganze Fahrzeug entstellt oder was
letztendlich
genau betrachtet nur eine Aufrüstung, Verbesserung im technischen
Sinne oder Anpassung an bestimmte Wünsche des Besitzers darstellt.
Als sehr gutes Beispiel wären in diesem Zusammenhang die HANOMAG -
Halbrahmen - Baureihen von R 22 bis R 35 und R 324 bis R 442 zu nennen.
So könnte man mit absoluten HANOMAG-Originalteilen aus der
damaligen
Zeit einen R 22 in verschiedenen Stufen von 22 PS auf 40 PS
aufrüsten,
einen R 28 gar von 28 bis auf 70 PS aufrüsten uä.,
wohlgemerkt,
alles mit originalen HANOMAG - Teilen aus der damaligen Zeit! Durch die
unterschiedlichen Radausführungen können andere
Übersetzungsverhältnisse
zusammengestellt werden, zB. zur Erhöhung der Endgeschwindigkeit
usw.
Sicherlich ist ein solch weites Betätigungsfeld mit echten
Originalteilen
nur selten in einem derart großen Rahmen möglich, wie bei
diesen
HANOMAG - Baureihen, aber auch Schlepper und Motoren anderer Marken
bieten
hier sicherlich einige Umbaumöglichkeiten, die heute immer
häufiger
genutzt werden. Um beim Beispiel HANOMAG zu bleiben: durch die
angedeuteten
Umbaumöglichkeiten mit den Originalteilen ändert sich an der
Fahrzeuggrundsubstanz gar nichts, es bleibt im Wesentlichen das gleiche
Fahrzeug, nur daß Leistung und Geschwindigkeit (- mit dem
Originalmotor
!) höher werden, weil der Motor so gesehen technisch auf die
nächsthöhere
Variante eingestellt wird, die bereits damals ebenso von HANOMAG
angeboten
wurde.
Weniger akzeptabel sind da schon
Umbauten, wie
man sie neulich auf einigen Veranstaltungen sehen konnte:
zB. ein Deutz F2L514, ursprünglich
30 PS,
hochgejagt auf 75 PS, wohlgemerkt ebenfalls mit gleichem Motor. Da
diese
Erhöhung vorwiegend aus Drehzahlsteigerung geholt wurde, wird man
an dieser Maschine wohl nicht mehr lange Freude haben, da sie (im
Gegensatz
zu den Hanomag-Motoren) nicht für Drehzahlen in einem Bereich von
2500 U/min und darüber geeignet ist.
Oder ein kleiner Fendt F 12, dessen 0,85
Liter
- MWM - Motörchen von 12 PS auf eine (kurzlebige) unbekannte
PS-Zahl
hochgezwiebelt wurde, so daß der Kleintraktor dadurch und mit
höheren
Hinterrädern ausgestattet auf gerader Strecke rund 35 km/h saust.
Bei der kleinsten Steigung geht dem armen Kerl natürlich
hoffnungslos
die Puste aus.
Das alles waren aber rein technische
Änderungen,
in optischen Sachen gibt es teilweis auch recht ungewöhnliche
Unikate:
schwarze Traktoren waren wohl vor einigen
Jahren
mal "in", in der letzten Zeit verschwinden diese jedoch zusehends
wieder,
dafür findet man heute schon mal öfters postgelbe Hanomags,
hanomagblaue
Porsches oder neulich gesehen und wirkt total ungewöhnlich: ein
scheeweisser
Deutz F3L514 mit hoher Bereifung und hohem Blechdach - alles in weiss.
Aber das sind alles nur farbliche Veränderungen, richtig lustig
wird
es erst, wenn man zu den hausgemachten Blechteilen kommt: ein 15er
Deutz
F1L514 mit einer absolut rechteckigen Kastenhaube oä. Scherze sind
da ja noch harmlos.
Wesentlich verwirrender sind da nur noch
die
Schlepper, die einem manchmal als absolute Unikate einer unbekannten
Kleinst
- Traktorfabrik vorgegaukelt werden und wenn man dann einmal unter die
Bleche schaut, entdeckt man gerne alte Bekannte wieder: ein Getriebe
von
einem alten Hela hier zur Abwechslung mal verblock mit einem
22er-Güldner-Motor.
Warum nicht, ein Unikat ist es unbedingt und ehe diese Teile nutzlos
irgendwo
auf dem Schrott landen, ist eine solche Verwendung immer noch
wesentlich
sinnvoller. Blöde ist nur, wenn dann versucht wird unter dem
Obertitel
"Absolute Rarität / Einzelstück" damit das große Geld
zu
machen, denn wirklich viel wert (rein vom materiellen Wert betrachtet)
sind solche "Einzelstücke" in der Regel nicht, sie liegen noch
erheblich
unter dem Wert, den der Originaltraktor gehabt hätte, aus dessen
Bestandteilen
sie bestehen..
L
Wann ist ein alter Traktor ein Oldtimer ?
Diese Frage erhitzt sehr oft die Gemüter. Viele ziehen die Grenze
bei ca. 1970, alles was danach gebaut wurde gilt als moderner
Gebrauchstraktor.
Andere wollen diese Grenze schon bei 1960 ansiedeln. Da die Zeit und
die
technische Entwicklung nun aber unaufhaltsam weiterschreiten, muß
diese Grenze, wo immer man sie auch ansiedeln möchte,
zwangsläufig
mitschreiten. So dass automatisch die Traktoren von zB. Bj. 1972 oder
später,
in einigen Jahren auch dazugehören. Daher finde ich, sollte man
diese
Grenzen nicht zu bürokratisch eng betrachten und nicht wie zB. im
vergangenen Jahr vereinzelt auf Treffen geschehen, Leute die mit einem
Traktor von 1963 einen langen Anfahrtsweg auf eigener Achse auf sich
genommen
hatten, mit der Begründung , dass man nur Traktoren bis Bj. 1960
zuläßt
zurückschicken. Einmal ganz abgesehen davon, dass die so
abgewiesenen
Traktoristen ein Treffen dieses Veranstalters wohl auch nicht mehr mit
ihren älteren Traktoren von vor 1960 besuchen werden, führt
ein
solches Verhalten automatisch dazu, dass sich nur relativ wenige
Sammler
für Traktoren aus den späten 60iger und den 70iger Jahren
interessieren
und nur wenige daran denken auch solche "Schätzchen" zu bewahren.
In 10 oder 20 Jahren entsteht dann eine Lücke in dem was noch
erhalten
ist und man steht vor dem gleichen Effekt, den man selbst schon
unzählige
Male erlebt hat, denn hätte man vor 25 Jahren gewußt, wie
man
sich heute zB. über einen LANZ-Bulldog oder dergleichen freuen
würde,
dann wäre sicherlicher mehr in die heutige Zeit rüber
gerettet
und weniger verschrottet worden - besonders wenn man dabei noch
bedenkt,
dass zu dieser Zeit selbst echte, funktionsfähige
Glühköpfe
zT. schon für 300 - 500 DM zu haben waren!